Archive for the Uncategorized Category

Suburbia*

Posted in Uncategorized on September 13, 2007 by themule

Hier eine kleine Auswahl, was die Jugend so umtreibt, draußen, 20 km vor der Stadt, in der WĂŒste von Suburbia, dem unendlichen Raum des Immergleichen, der WĂŒste des Realen, Dystopia des postmodernen Subjekts und Uchronos einer nie vergehenden Langeweile, die in ihrer stetigen Neu-Anrufung des ausgelaugten Kaufreizes die konservativste Gegend des spĂ€ten Kapitalismus ist:

»Du hast mehr in der Hoffnung genossen, als Du jemals in Wirklichkeit genießen wirst.« (P.S.: ohne das »in« im zweiten Halbsatz wĂ€re das ein cooler Spruch …)

»Und die schwarze Meute tanzt«

»Schmeißt die Punks aus dem Land, Deutschland ist ein deutsches Land«

»Hitler ist Tod (sic!), Merkel ist krank, Deutschland verrecke, es lebe der (unleserlich)«

»Das Obi-Hörnchen macht Euch alle kalt«

»Sido stinkt«

* post ging verloren letzte woche …

Nun nochmal, mit komplettem Aufruf – Last Call

Posted in Uncategorized on September 12, 2007 by themule

Liebe Leute,
am Donnerstag den 13. September berĂ€t das Direktorium ĂŒber die Streichung der Deppe-Stelle. Diejenigen, die die Streichung verhindern wollen, treffen sich am Donnerstag um 10:30 Uhr in BĂŒro (C913), Phil-FAk, um im Anschluss um 11:00 ins Direktorium zu gehen. Bitte kommt alle!
Liebe GrĂŒĂŸe
B.

anbei der Flyer der linken Gruppen:

Marx raus aus der Uni? Zur Kritik der aktuellen Entwicklungen in der Politikwissenschaft

Am 13.09.2007 um 11.00 Uhr berĂ€t das Direktorium des Instituts fĂŒr Politikwissenschaft die aktuellen StrukturĂŒberlegungen des PrĂ€sidiums zur Neuausrichtung des Instituts und wird diese voraussichtlich absegnen – mit fatalen Folgen fĂŒr die Situation der Studierenden. Mit der Streichung der letzten Professur, die noch in der spezifischen kritischen Wissenschaftstradition in Nachfolge Wolfgang Abendroths stand, wird der vielfach gepriesene Wissenschaftspluralismus abgeschafft. Die schon jetzt ĂŒber die Maßen verschlechterten Bedingungen in Lehre, Betreuung, aber auch Forschung werden zusĂ€tzlich verschĂ€rft. Vor dem Hintergrund, dass mit Dieter Plehwe bereits ein geeigneter Kandidat fĂŒr die Nachfolge Frank Deppes gefunden wurde, ist der Vorschlag des PrĂ€sidiums diese Stelle nunmehr zu streichen besonders skandalös und legt es nahe, die Entscheidung als politisch motiviert zu begreifen.

I.

Mit der Streichung der letzten Professur die noch in der direkten Tradition von Wolfgang Abendroth steht, soll das kritische Profil des Instituts nunmehr nahezu endgĂŒltig geschliffen werden. Innerhalb von etwa drei Jahren wurde durch die sukzessive Umwidmung und Streichung sĂ€mtlicher Stellen, die diese Tradition weiterfĂŒhrten, eine radikale Schwerpunktverschiebung durchgesetzt. So wurde die Professur fĂŒr Faschismusforschung durch den Schwerpunkt der „Politischen Theorie“ ersetzt. Im Ausgleich dazu sollte die Faschismusforschung, so wurde versichert, mit der Nachfolge Georg FĂŒlberths abgedeckt werden. Ausgeschrieben wurde jedoch ein Kompromiss aus Rechtsextremismusforschung und Fachdidaktik. Im Folgenden fĂŒhrte dann eine massive Lobbyarbeit einiger Mitglieder des Instituts beim PrĂ€sidium zu einer Berufung gegen die Entscheidung der Kommission und den Frauenförderplan. Obwohl die Stelle schließlich qualitativ durchaus angemessen besetzt wurde, bleibt der Eindruck, dass bewusst gegen den institutsinternen Kompromiss, die KĂŒhnl-Tradition wenigstens partiell fortzufĂŒhren, interveniert wurde. Auch die Ablehnung des Antrags von Dieter Boris auf VerlĂ€ngerung seiner Professur muss in diesem Kontext gesehen werden. Schließlich wurden mit der Neuausschreibung der Professur in der Nachfolge von Dieter Boris sĂ€mtliche Hinweise auf den Schwerpunkt der historisch- kritischen Lateinamerika-Forschung entfernt.
Somit wĂ€re die Abschaffung der Deppe-Stelle das gelungene Finale in der Beseitigung des kritischen Profils der Marburger Politikwissenschaft in direkter Tradition Wolfgang Abendroths. Ein kritisches Profil ist nunmehr ausschließlich durch den Schwerpunkt der feministischen Politikwissenschaft gegeben.

Selbst aus der (standortlogischen) Argumentation des PrĂ€sidiums heraus ist dieser Schritt unmöglich nachzuvollziehen. Statt das kritische Profil zu schĂ€rfen und so der Konkurrenz um Studierende durch Konzentration auf die gewachsenen Kompetenzen zu begegnen, wird die Chance die in dem (inter-)nationalen Renommee der Marburger Politikwissenschaft liegt nicht genutzt. Im Übrigen wird eine solche Nischenstrategie von anderen UniversitĂ€ten in weitaus kompetitiveren „MĂ€rkten“ sehr erfolgreich angewandt, wie neben vielen anderen das Beispiel der UniversitĂ€t Leeds zeigt. Vor dem Hintergrund der deutlich unterdurchschnittlichen Ausstattung der Institut insgesamt, der geringen AttraktivitĂ€t eines ProvinzstĂ€dtchens wie Marburg und nicht zuletzt der kaum vorhandenen Diskussions-, Streit- und Kooperationskultur innerhalb des Instituts geschweige denn zwischen verschiedenen Instituten ist davon auszugehen, dass ein politikwissenschaftliches „Mainstreaming“ geradezu zwangslĂ€ufig zum Scheitern verurteilt ist.

II.

Der Verlust einer Professur wird die schon jetzt untragbare Betreuungssituation der Studierenden weiter verschlechtern. Auch eine vermehrte Anstellung von HilfskrÀften mit Abschluss (von unbezahlten TÀtigkeiten ganz zu schweigen) kann hier keine Abhilfe schaffen. Es ist insbesondere das langjÀhrige, bestÀndige Vertrauens- und ArbeitsverhÀltnis zwischen Lehrkraft und Studierenden, die ein erfolgreiches Studium ausmacht. Kurzzeitanstellungen sind dazu keine Alternative.

Insbesondere die Verluste der erfolgreichen und von der Deppe- Professur getragenen ArbeitszusammenhĂ€nge (Forschungsgruppe EuropĂ€ische Integration (FEI); Marxistischer Arbeitskreis (MAK); und diverse DoktorandInnenzusammenhĂ€nge (etwa Studiengruppe EuropĂ€ische Integration; STEI)) werden sich in allen Stadien des Studiums bzw. der wissenschaftlichen Qualifikation fĂŒr die Studierenden/ Promovierenden extrem negativ auswirken.

DarĂŒber hinaus wurde gerade der Schwerpunkt der EU-Forschung durch die Etablierung des Master-Studiengangs „European Integration“ zu Recht weiter gestĂ€rkt. Das Lehrangebot weiter aufrecht zu erhalten wĂŒrde jedoch alleine durch eine Juniorprofessur nicht gewĂ€hrleistet werden können. Der Vorschlag des PrĂ€sidiums stellt damit eine wesentliche Bedrohung eines bereits angelaufenen Studiengangs und der darin eingeschriebenen Studierenden dar.

III.

Die Entscheidung des PrĂ€sidiums, die Nachfolge fĂŒr Prof. Schiller neu auszuschreiben und die Deppe-Professur zu streichen, ist nicht nachvollziehbar. Zum einen sind Schillers Schwerpunkte das Politische System der BRD und Demokratietheorien bereits durch zwei andere Professuren abgedeckt. Zum anderen steht im Gegensatz zum Fall Schiller mit Dieter Plehwe ein Kandidat fĂŒr den Lehrstuhl von Frank Deppe zu VerfĂŒgung. Zwar wĂ€re eine Wiederbesetzung aller offenen Stellen dringend nötig, jedoch sprechen im ungĂŒnstigen Fall einer „notwendigen“ Streichung alle Argumente fĂŒr einen Erhalt der Deppe- Stelle.

Die Anmerkung des PrĂ€sidiums, dass Dieter Plehwe nicht qualifiziert sei, entbehrt jeder Grundlage. Die Berufungskommission hat die wissenschaftliche Qualifikation von Plehwe im Rahmen des Bewerbungsverfahrens ausfĂŒhrlich bewertet und unmissverstĂ€ndlich klar gestellt, dass er berufungsfĂ€hig ist. Unter dem Strich bescheinigt die Entscheidung des PrĂ€sidiums somit den Mitgliedern der Berufungskommission und des Fachbereichrates Inkompetenz auf ihrem eigenen wissenschaftlichen Gebiet. Dass das PrĂ€sidium, ohne fundierte Kenntnis der Anforderungen der Stelle und ohne das Wissen aus dem Bewerbungsverfahren, zu seiner ablehnenden Haltung kommt, lĂ€sst nur den Schluss zu, dass es sich um eine politisch motivierte Entscheidung handelt. Nicht umsonst ist die inhaltliche Ausgestaltung eindeutig Aufgabe des Institutes.

Preisfrage

Posted in Uncategorized on September 11, 2007 by themule

Auf wessen Homepage einer bundesdeutschen Person aus den Medien findet sich Folgendes:

Politikwissenschaften in der Tradition Wolfgang Abendroths vor dem Aus?

Posted in Uncategorized on September 10, 2007 by themule

Liebe Leute,
bitte beachtet diesen Aufruf, unterzeichnet ihn (per Mail siehe unten) und leitet die Mail weiter! Leider eilt es sehr, deswegen unterzeichnet am besten gleich. Wir wurden von der Nachricht in den Semesterferien und in der Urlaubszeit erwischt, deswegen nun leider diese Eile. Bitte helft uns trotzdem, in letzter Minute noch ein paar Unterschriften zu sammeln.
Vielen Dank und viele GrĂŒĂŸe,
Christina
———-

EILT!! – Unterschriftensammlung gegen weitere Stellenstreichungen im Bereich der kritischen Wissenschaft

Bitte weiterleiten!

Am Institut fĂŒr Politikwissenschaft in Marburg soll eine der letzten Stellen im Bereich der kritischen Wissenschaft an diesem Institut
gestrichen werden (Nachfolge Deppe). Die Entscheidung wird voraussichtlich am Donnerstag fallen. Der Fall Marburg steht nicht
allein: In den letzten Jahren wurden bereits an anderen Hochschulen (z.B. Frankfurt, FU Berlin) zahlreiche Stellen mit kritischer
Ausrichtung gestrichen oder nicht besetzt. Wenn die Entscheidung in Marburg nicht verhindert wird, ist dies ein weiterer Schlag fĂŒr die
kritische Wissenschaft in Deutschland.

Wir bitten daher um die Unterzeichnung des Aufrufs (siehe unten oder im Anhang). Bitte schicken Sie/schickt eine E-mail mit Name, Funktion, UniversitĂ€t und Ort an Kritische.Wissenschaft@gmx.net. Leider eilt es sehr: Damit die Unterschrift noch in einer Pressemitteilung verwendet werden kann, mĂŒsste sie bis Dienstag, 11.9. 10h eingehen, um sie in gedruckter Version fĂŒr die Sitzung vorliegen zu haben, mĂŒsste sie bis Donnerstag, 13.9., 9h eingehen.

Vielen Dank!

Unglaublich, jetzt enthĂŒllt! Deutschland fĂŒhrte bis 1965 Kieg

Posted in Uncategorized on September 9, 2007 by themule

»Hasilein (09.09.2007 18:38)
Meinungsfreiheit ad ?
Sicherlich ist es mit allen Mitteln zu verhindern, daß auch nur ansatzweise NS-Zeit-Ă€hnliche ZustĂ€nde wieder auftreten, doch sollte das andressierte schlechte Gewissen 42 Jahre nach Kriegsende allmĂ€hlich wieder einem Recht auf freie MeinungsĂ€ußerung weichen, sofern dies nicht die Rechte anderer einschrĂ€nkt. Und letzteres sehe ich bei Eva Herman nicht als gegeben.«

Aus des FĂŒhrers Hauspostille:
http://www.focus.de/politik/deutschland/eva-herman_aid_132253.html

Echt?

Posted in Uncategorized on September 9, 2007 by themule

»Geistlicher in Frankfurt am Main niedergestochen
Angriff auf Rabbi offensichtlich antisemitisch motiviert«

Jetzt hĂ€tt ich gedacht, der war Philosemit und hat den niedergestochen, weil er ihm eigentlich helfen wollte. Man muß doch die Juden vor sich selber retten, vor dem, was ihr omnipotenter Quasi-NS-Staat da unten so alles fabriziert, nicht. Es geht doch um Gerechtigkeit, Israel darf man doch nicht nach anderen MaßstĂ€ben messen. Das ist keinesfalls antisemitisch, das ist 100% judenfreundlich, wir wollen nur das beste fĂŒr die (selbst-)gerechte Welt. Weil Antisemitismus, den gibt’s doch gar nicht in Deutschland. Und schon gar nicht in der Linken oder bei den PalĂ€stinenserfreunden, ob die jetzt NPD oder junge Welt heißen. Aber man darf jetzt auf keinen Fall sagen, daß diese Tat antisemitisch gewesen wĂ€re, sonst verstĂ¶ĂŸt man gegen die neue Leitideologie. Die andern 30.000 links zu Leuten, die sich fĂŒr Linke halten hab ich mir erspart.

Doch noch ein update: Ich glaub dem Boock kein Wort …

Posted in Uncategorized on September 7, 2007 by themule

»Boock nennt Namen von Schleyers mutmaßlichen Mördern

Eines der letzten RĂ€tsel um die RAF ist gelöst: In einer neuen TV-Dokumentation und im SPIEGEL schildert das Ex-RAF-Mitglied Peter-JĂŒrgen Boock, wer am 18. Oktober 1977 den entfĂŒhrten Hanns-Martin Schleyer nach 44 Tagen Geiselhaft erschossen haben soll.«

http://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/0,1518,504539,00.html

Manche kommen erst spĂ€t

Posted in Uncategorized on September 7, 2007 by themule

dahin, wo sie hingehören:

»07. September 2007
Die Moderatorin Eva Herman hat in Berlin ihr neues Buch „Das Prinzip Arche Noah“ vorgestellt. Dabei machte sie auch einen Schlenker zum Dritten Reich, berichtet das „Hamburger Abendblatt“ vom Freitag. Vieles, so Herman, sei da sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler, „aber einiges auch sehr gut, zum Beispiel die WertschĂ€tzung der Mutter“. Die hĂ€tten die Achtundsechziger abgeschafft, und nun habe man „den gesellschaftlichen Salat“.
Im NDR, fĂŒr den die ehemalige „Tagesschau“-Sprecherin gegenwĂ€rtig die Show „Herman & Tietjen“ moderiert, ist die Aufregung groß. Noch wurden indes keine Konsequenzen bekannt.

Text: F.A.Z., 08.09.2007, Nr. 209 / Seite 39«

Ganz schön dreist, der Wolfgang

Posted in Uncategorized on September 6, 2007 by themule

erst die HĂŒtte in Brand setzen, und dann die Feuerwehr spielen:

»Nach dem spektakulĂ€ren Schlag gegen mutmaßliche islamistische Terrorplanungen mit drei Festnahmen, ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen sieben weitere VerdĂ€chtige. Bundesinnenminister SchĂ€uble warnt jedoch vor „Terror-Panik“. Er glaube nicht an eine „real erhöhte GefĂ€hrdung“«

Ich sach ma

Posted in Uncategorized on September 5, 2007 by themule

das is wieder so eine Meldung, wo außer der Tatsache, daß es eine Panne gab, nicht’s stimmt. Aber die brauchen noch ein paar Meldungen fĂŒr die Online-Durchsuchungen.
mule

»Dschihad in Deutschland

Sicherheitsbehörden haben im Sauerland drei TerrorverdĂ€chtige rechtzeitig gefasst und so massive BombenanschlĂ€ge mit vielen Toten auf US-Einrichtungen in Deutschland verhindert. Die zwei Deutschen und ein TĂŒrke waren ĂŒber Monate beobachtet worden. Bei der Festnahme gab es eine Panne, bei der sich ein Schuss löste.«
http://www.n-tv.de/848328.html